Steuernachlass?

Die Herren in Bonn,  sorry Berlin,  sollten statt dem Schwachsinn „Verschrottungsprämie“mal über eine Kfz Steuerermässigung für Gasfahrzeuge nachdenken.
Das wäre ein Anreiz zum Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge und würde die Mehrkosten ausgleichen
.

Ein Erdgasfahrzeug stößt im Vergleich zu einem Benzinfahrzeug 25 Prozent weniger Kohlendioxid aus. Positiv ist auch die Bilanz bei den anderen Luftschadstoffen: 75 Prozent weniger Kohlenmonoxid, 80 Prozent weniger reaktive Kohlenwasserstoffe und 20 Prozent weniger sonstige Kohlenwasserstoffe und Stickoxide, die mitverantwortlich für den so genannten Sommersmog sind. Experten sehen daher erdgasangetriebene Fahrzeuge als wichtiges Argument im Kampf gegen die hohe Feinstaubbelastung in Großstädten.

Noch ein Vorteil: Dank eines absolut geschlossenen Betankungssystems gibt es beim Tankvorgang keine Emissionen.

Fährt auch mit Bio-Erdgas

Biogas, aufbereitet auf Erdgasqualität – Biomethan genannt – ist uneingeschränkt als Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge geeignet. Das Rohgas entsteht bei der Vergärung von beispielsweise Gülle, Lebensmittelabfällen, Stroh oder Energiepflanzen wie Mais. Durch einen Reinigungsprozess wird es zu Bio-Methan aufbereitet und kann dem Erdgas beigemischt oder als reines aufbereitetes Biogas getankt werden. Dadurch wird die Umweltbilanz weiter verbessert, denn die CO2-Belastung verringert sich erheblich. Mit Bio-Erdgas ist die Brücke zu den regenerativen Energien geschlagen.

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3 Responses to Steuernachlass?

  1. Jürgen sagt:

    Zitat zum Betrag von gasmultipla:

    Die Herren in Bonn sollten statt dem Schwachsinn “Verschrottungsprämie”mal über eine Kfz Steuerermässigung für Gasfahrzeuge nachdenken.

    ———————————————————————————-

    Vermutlich haben Sie den Knall noch nicht mitbekommen.

    Welche Herren in Bonn?
    Der Regierungsumzug fand bereits im vorherigen Jahrtausend statt.
    Es gibt unter den Parlamentariern, in der Regierung und sogar an deren Spitze auch Frauen.

    Die Steuerermäßigung gibt es doch längst. Und zwar dort, wo es am effektivsten ist: Beim Kraftstoff selbst. Zwar nutze ich im Gegensatz zu Erdgas das in vielen Punkten fortschrittlichere Autogas, für welches sich knapp 97% aller Gasfahrer in Deutschland entschieden haben.
    Auch ich habe ein auf Autogasbetrieb erweitertes (nicht umgerüstetes) Fahrzeug. Damit kann – und muss man gelegentlich sogar – immer noch auf Benzin fahren. Dadurch finde ich es völlig in Ordnung, dass der Steuersatz bei einem 4,4l-Motor unverändert bei nur 297 EUR belassen wird. Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden muss man für ein solches Fahrzeug wegen der Möglichkeit des Autogasbetriebes sogar ein Vielfaches an Steuern bezahlen.

    Aber selbst dann, wenn theoretisch nur ein ausschließlicher Betrieb auf Autogas möglich wäre, dann könnte bei einer damit verbundenen Steuerermäßigung diese rechnerisch nur ca. 60 EUR betragen, wenn man hier eine um 20% niedrigere CO2-Belastung als Berechnungsgrundlage heranzieht. Reden wir hier über die Portokasse oder was?
    Pro Jahr betragen meine Einsparungen durch den Autogasbetrieb etwa 3.000 EUR. Das ist wohl mehr als ausreichend, oder?

    Manche Leute – wie Sie – bekommen ihren Hals wohl nie voll genug.

  2. gasmultipla sagt:

    Ihr Kommentar ist zwar nicht gerade schmeichelhaft für mich, aber ich habe ihn trotzdem freigeschaltet weil ich hier keine Zensur ausüben will.

    Ich denke daß mein Unterbewusstsein mich fälschlich den Ausdruck -die Herren aus Bonn- schreiben lies, weil man doch angeblich die besseren Ereignisse speichert und die schlechteren Zeiten vergisst oder verdrängt.
    Aus den ca. 50 Jahren Bonn habe ich doch einige Persönlichkeiten die gute Regierungsarbeit geleistet haben in Erinnerung. In den letzten paar Jahren beginnend mit dem Ortswechsel nach Berlin, hat die Qualität der Politik doch immer mehr abgenommen.
    Ich bin nicht ihrer Meinung, daß ich den Hals nicht voll genug kriegen kann.
    Es geht hier nicht um mich und ein paar Euro mehr oder weniger, sondern daß die Förderung umweltfreundlicher Fahrkonzepte nicht hoch genug sein kann.
    Die Steuervergünstigung für den Kraftstoff -GAS- ist ja schon mal ein Anfang, aber daß dies nicht genug ist sieht man an den geringen Zulassungszahlen für Gasfahrzeuge.
    Der psychologische Effekt einer gänzlichen Steuerbefreiung für Gasfahrzeuge würde meiner Meinung nach die Verbreitung zusätzlich fördern, auch wenn Vielfahrer über die Kraftstoffkosten die grössere Summe sparen.
    Die Verschrottungsprämie ist nur eine Steuergeldverschwendung mit zusätzlich riesigem Verwaltungsaufwand und äusserst zweifelhaftem Ergebnis.
    Gasfahrzeuge werden zum grössten Teil in Europa hergestellt und Autogasumbauten kommen auch den örtlichen Werkstätten zugute.

  3. Christian sagt:

    Mit ‚Bio-Methan‘ im Tank wird die Umwelt leider nicht entlastet. Die Emission von Aldehyden ist wegen der karzinogenen Wirkung nicht zu vernachlässigen.

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